DIE GEISTIGEN ERFOLGSGESETZE

05.07.2018

 

Unser Leben ist den geistigen Gesetzen des Universums unterworfen. Diese sind in der energetischen Arbeit mit meinen KlientInnen manchmal sehr wichtig, weil diese Gesetze immer wieder die Antwort auf die Frage sind: „Warum passiert gerade mir so etwas immer wieder“? Daher widme ich diesen Gesetzen meinen nächsten Artikel.

 

 Kurt Tepperwein & Felix Aeschbacher schreiben in ihrem Buch „Die Kraft der Intuition – Die geistigen Erfolgsgesetze: „Wer bewusst handelt, will dies mit Erfolg tun.“  

 

Erfolgsgesetze können laut Kurt Tepperwein den Menschen helfen, ihren Lebenserfolg bewusst zu planen. Bei diesen geistigen Erfolgsgesetzen handelt es sich um 3 verschiedene Arten von Gesetzen. Es geht darum, Visionen zu empfangen durch die eigene Intuition.

 

Kurt Tepperwein spricht im oben genannten Buch von insgesamt 12 geistigen Gesetzen: 5 energetische Gesetze, 5 mentale Gesetze und 2 spirituelle Gesetze.

 

Die energetischen Gesetze:

-          der Schwingung: Alles befindet sich in Bewegung. 

-          der Resonanz: Gleiches zieht Gleiches an. 

-          der Polarität: alles hat zwei Pole. 

-          des Rhythmus: Alles Bewegende hat seinen individuellen, zyklischen Rhythmus. 

-          der Harmonie: Alles Disharmonische strebt Harmonie an.

 

Die mentalen Gesetze:

-          des Denkens: Jeder Gedanke ist eine Schöpfung die sich verwirklichen möchte. 

-          des Potenzials/der Fülle: Geist & Liebe sind das grenzen- & formlose Feld aller Möglichkeiten. 

-          der Ursache & Wirkung/des Karmas: Ohne Ursache keine Wirkung. 

-          der Analogie/Entsprechung: Wie oben so unten, wie innen so außen. 

-          der Imagination: Der schöpferische Gedanke verwirklicht sich über Bilder bzw. Bildung.

 

Die spirituellen Gesetze: 

-          des Glaubens: Alles ist möglich, wenn Du daran glaubst. 

-          der Liebe: Liebe ist die Antwort auf alle Fragen, denn ALLES IST LIEBE.

 

 Nachfolgend möchte ich euch die wichtigsten Gesetze im Detail erläutern.

 

Das Gesetz der Polarität:

 

Ruediger Dahlke schreibt in seinem Buch „Die Schicksalsgesetze“, dass das oberste Gesetz das Gesetz der Polarität ist, denn wir leben in einer Welt der Gegenpole (weiblich-männlich, weiß-schwarz, hell-dunkel, gut-böse, etc.).

 

Dieses Gesetz besagt laut Tepperwein: „Alles, was in Erscheinung tritt, hat zwei Pole. Es gibt nichts, was nicht auch einen Gegenpol hat. Ein Pol kann ohne seinen Gegenpol nicht existieren. Doch alle diese Gegensätze sind Ihrem Wesen nach und auf einer tieferen Ebene identisch. Polarität verursacht Spannung und Spannung erzeugt Bewegung“.

Wendet man dieses Gesetz auf den Erfolg an wird klar, warum auf Erfolg im Leben auch immer wieder ein Misserfolg eintritt. Denn Fehler und Krisen sind die Puzzlestücke des Lebens, aus denen der Erfolg als ganzheitliches Bild am Ende aufgebaut wird. Und ohne denn Misserfolg würden wir den Erfolg als diesen entweder nicht schätzen oder ihn gar nicht als solchen wahrnehmen können. Du kannst jeden Misserfolg mit der Zeit in Erfolg umwandeln! „So macht das Gesetz der Polarität aus jeder Krise eine Chance zum Besseren.“ (Quelle: Kurt Tepperwein, Felix Aeschbacher. Die Kraft der Intuition – Die geistigen Erfolgsgesetze)

Dieses Gesetz hat auch großen Einfluss auf die Wahrnehmung unserer Gefühle. Denn wer sich nicht in tiefer Trauer versinken lassen kann, der kann auch keine hohen Glücksgefühle empfinden. Menschen die ihre Gefühle verdrängen, weil sie schmerzhafte Gefühle nicht wahrnehmen möchten, verdrängen gleichzeitig auch die Gefühlstiefe von schönen Emotionen und machen ihr Gefühlsleben dadurch stumpf, ihr Leben leidenschaftslos und werden unauthentisch.  

Auf mentaler Ebene, also auf Ebene des Verstandes zeigt sich das Gesetz der Polarität besonders gut. Unser Verstand ist ein Meister des Vergleichens und leider auch des Verurteilens. Die verschiedenen Pole führen oft auch zur Verzweiflung, denn wenn es immer auch eine zweite Seite einer Medaille gibt, ist der Zweifel nicht weit. Wie soll man sich richtig entscheiden? Ich selbst entscheide dann aus meiner Intuition – also aus meinem Gefühl heraus – und nicht aus der Angst/dem Verstand.

 

Das Gesetz der Resonanz:

 

Ruediger Dahlke schreibt im oben erwähnten Buch, dass das Gesetz der Resonanz eine Stufe unter dem Polaritätsgesetz rangiert.

 

Dieses Gesetz besagt laut Tepperwein: „Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab. Das Stärkere bestimmt das Schwächere und gleicht es sich an“.

 

Jeder kann also nur das anziehen, was seiner derzeitigen Schwingung entspricht. Deine Außenwelt stellt daher einen Spiegel deines Inneren dar. Dieses Gesetz erklärt sehr deutlich, warum man zum Beispiel nur Liebe im Außen anziehen kann, wenn man sich selbst liebt. Es erläutert auch, warum Treffen mit speziellen, guten Freunden die Stimmung/Schwingung erhöhen können, Begegnungen mit anderen Menschen wiederrum hinunterziehen. Besonders Furcht und Angst sind sehr starke Schwingungen die magnetisch das anziehen im Außen, was diese Gedanken uns befürchten lassen. Achte daher auf deine Ängste und negativen Gedanken, denn diese Formen deine Wirklichkeit viel stärker, als es den meisten Menschen bewusst ist.

Das Gesetz der Resonanz ist im besonderen Maße an das Gesetz der Schwingung gebunden.  

 

Die im nachfolgenden Teil angeführten Gesetze unterliegen alle den beiden bereits oben beschriebenen Gesetzen – dem Gesetz der Polarität und dem Gesetz der Resonanz.

 

 Das Gesetz der Schwingung:

 

Dieses Gesetz besagt laut Tepperwein: „Alles befindet sich in Bewegung, nichts steht still, alles ist Schwingung“. Kurz gesagt, alles ist Energie – egal ob Gedanken, Materie, etc. Das heißt, dass jedes Objekt (Mensch, Tier, Stein, Stuhl,…) seine eigene Schwingung hat und mit dieser Schwingung mit seiner Umwelt „kommuniziert“. Ein Stein wirkt kompakt, untersucht man diesen jedoch mit einem Elektronenmikroskop, entpuppt er sich als über 99 % leerer Raum. Auf Mikroebene ist ein Stein also leerer Raum plus Schwingungen von Atomen und Molekülen.

 

 Jeder Mensch hat zum Beispiel ebenfalls seine individuelle Schwingung die er aussendet. Diese verändert sich je nach Gedanken, Befinden, Glaubenssätzen, emotionalem Zustand. Diese Schwingungen beeinflussen uns auch in Bezug auf andere Menschen, ob wir diese mögen oder nicht; ob wir uns von ihnen angezogen fühlen oder nicht. Auch Orte haben eine Schwingung, die uns positiv oder negativ beeinflussen können.

Da jeder von uns mit unserer Schwingung mit seiner Umwelt also auch mit anderen Menschen kommuniziert (egal ob Dir das bewusst ist oder nicht), wirken wir auf unser Umfeld nicht nur mit unseren Worten, unserer Gestik oder Mimik. Besonderes Augenmerk ist hier auf unser Unterbewusstsein zu legen und auf das was es ausstrahlt. Erfolgshemmend wirken hier zum Beispiel Verdrängtes und Unterdrücktes, weil es unser bewusstes Tun bzw. unsere bewusste Ausstrahlung dimmen kann. Weiters verändern auch negative Gedanken (die wir oft nicht mehr bewusst wahrnehmen) unsere Schwingung. 

 

Das Gesetz von Ursache und Wirkung:

 

Dieses Gesetz besagt laut Tepperwein: „Nichts kommt von nichts. Wo eine Wirkung ist, da ist auch eine Ursache. Wo eine Ursache gesetzt ist, tritt auch eine Wirkung in Erscheinung“.

 

Diesem Gesetz geht das Gesetz des Denkens und das Gesetz des Potenzials voraus. Denn der Gedanke ist die erste Ursache die wir säen. Durch das Gesetz von Ursache und Wirkung tritt dann genau das in Erscheinung, was ein Gedanke verursacht. Die Ursache für Erscheinungen im Außen können durchaus in früheren Leben gesät worden sein (bekannt als Karma).

Vor allem in unserem Alltagsleben berücksichtigen wir dieses Gesetz noch viel zu wenig. In letzter Konsequenz bedeutet dieses Gesetz, dass Alles was uns in unserem Leben passiert, haben wir in irgendeiner Form selbst verursacht!!! Also macht Schluss mit billigen Ausreden und Schuldzuweisungen nach außen und übernimm die Verantwortung für dein Handeln und Denken.

 

Gleichzeitig bedeutet dieses Gesetz aber auch, dass Du alles in Erscheinung treten lassen kannst in deinem Leben, was immer Du gerne möchtest. Denn Du kannst mit deinen Gedanken die richtigen Ursachen setzen. Wichtig dabei ist, dass Du deine Gedanken positiv formulierst (kein: ich möchte nicht mehr krank sein! Sondern: ich bin vollkommen gesund!). Wichtig ist bei der Manifestation auch, dass Du positive Gefühle dabei hast. Stell Dir gefühlsmäßig vor, dass das was Du dir wünscht bereits da ist.

 

Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Anwenden dieser Gesetze. Möge dadurch Klarheit in euer Leben kommen und mehr Erfolg und Zufriedenheit.

 

Eure Doris Sonemell Senata