04.03.2018

 

 

KRAFTTIERE – DIE UNSICHTBAREN BEGLEITER

 

Tiere sind laut Jeanne Ruland (Quelle: Ruland, J., Krafttiere begleiten dein Leben) Boten der geistigen Welt. Diese Boten und deren Wissen machen schamanisch Praktizierende sich zu nutze. In naturverbundenen Völkern kann man heute noch die enge Verbundenheit der Menschen mit den Tieren (und Pflanzen) sehen und wie sie versuchen, die Kraft und Eigenschaften der Tiere zu verstehen und nachzuahmen. Öffnet man sich für die Eigenschaften und Weisheit der Tiere, kann man viel von den Tieren lernen, denn sie sind großartige Führer und Lehrer, die dabei helfen können, sich über sich selbst hin auszuentwickeln, die uns selbst innewohnende Kraft zu entdecken und den Zugang zur eigenen Seele wiederzufinden.

 

Jeanne Ruland bezeichnet Krafttiere als Seelenführer. Es gibt Krafttiere, die das ganze Leben bei uns sind, andere wiederrum begleiten uns nur für kürzere Zeit, um uns zum Beispiel bei einem Projekt oder Lernthema zu unterstützen. Jeder Mensch (egal ob schamanisch praktizierend oder nicht) wird von einem oder mehreren Krafttieren begleitet. Jedes uns begleitende Krafttier bringt eine Botschaft, eine Kraft und Eigenschaft mit, die von uns gesehen, verstanden und gelebt werden möchte.

 

Wie findet man sein Krafttier? Um sein/seine Krafttiere zu finden gibt es mehrere Möglichkeiten:

 

-          man kann eine schamanisch praktizierende Person mit einer schamanischen Trance-Reise beauftragen

 

-          man kann selbst versuchen eine Reise oder Meditation dazu zu machen

 

-          durch die Liebe, die man schon lange zu einem Tier empfindet

 

-          wenn einem immer wieder das gleiche Tier begegnet

 

 Wer sich wieder mit seinem Krafttier verbindet, dem steht nicht nur die Kraft des Tieres zur Verfügung, sondern auch die Eigenschaften und viele Antworten auf offene Fragen.

 

Wenn Du Interesse hast zu erfahren, was dein persönliches Krafttier ist und welche Botschaften es für dich hat, helfe ich Dir gerne bei der Rückverbindung.

 

 Alles Liebe wünscht Dir

Deine Doris Sonemell Senata

 

03.03.2018

  

SCHAMANISMUS – WAS IST DAS EIGENTLICH?

 Das Wort Schamane kommt vom Tungusischen Wort „shaman“, Sanskrit „strmana“ und bedeutet so viel wie „asketisch“ (Quelle: Ruland, J., Krafttiere begleiten dein Leben). In schamanischen Kulturen bedeutet das Wort Schamane „der im Dunkeln sieht“ (Quelle: Ingerman, S. & Wesselman, H., Der schamanische Weg in die Tiefe der Seele). Wenn man das Wort Schamanismus bzw. Schamane hört, denkt man sofort an Indianer und dessen HeilerInnen. In Wirklichkeit gibt es Schamanen überall auf der Welt – in alten und in neuen Kulturen auch in Europa. Ein Schamane ist ein „Mittler“ zwischen den Welten – der bewussten Welt, in der wir Leben (im schamanischen als alltägliche Wirklichkeit bezeichnet) – und der unbewussten, für die meisten Menschen nicht zugänglichen Teil der Welt (im Schamanismus als nicht-alltägliche Wirklichkeit bezeichnet).

 

In Europa bezeichnen sich viele Menschen inklusive mir selbst als „schamanisch praktizierend“ und nicht als „Schamane“. Die Bedeutung dahinter ist, dass in Ehrerbietung an die Naturvölker und die damit verbundenen Aufgaben eines Schamanen/einer Schamanin in besonderem Ausmaß geehrt werden und man sich mit diesen Schamanen nicht auf die selbe Stufe stellt.

 

SchamanInnen sind laut Michael Harner (Quelle: Harner, M., Der Weg des Schamanen – Das praktische Grundlagenwerk zum Schamanismus) BewahrerInnen einer beträchtlichen Anzahl an früheren Techniken, die angewendet werden, um Wohlbefinden und Gesundheit für sich selbst und die Gemeinschaft zu erreichen und zu bewahren. Das interessante daran ist, dass die schamanischen Techniken auf der ganzen Welt überraschend ähnlich sind, auch bei Völkern die sonst sehr unterschiedlich sind und seit Zehntausenden von Jahren durch Ozeane und Kontinente voneinander getrennt sind. Dies ist für mich ein wichtiger Beweis dafür, dass diese jahrhunderte alten Techniken auch noch heute einen wichtigen Stellenwert haben bzw. haben sollten.

 

Eine Frage die mir häufig gestellt wird ist, wie bekommt eine schamanisch praktizierende Person Zugang zur nicht-alltäglichen Wirklichkeit? Man versetzt sich durch eintönige Geräusche (z.B. Trommelschläge, Rasselgeräusche, etc.) in Trancezustand und nimmt somit einen anderen Bewusstseinszustand ein. In der nicht-alltäglichen Wirklichkeit stehen dem Schamanen/der Schamanin diverse Helfer zur Verfügung, die man im Laufe der Ausbildung erhält. Besonders bekannte Helfer sind die Krafttiere (mehr dazu kannst Du morgen in einem eigenen Blog-Artikel lesen).

 

Der/die schamanisch Praktizierende kann in seiner/ihrer Arbeit Veränderungen hervorbringen durch die konzentrierte Absicht, um verschiedene Ziele zu erreichen (Quelle: Ingerman, S. & Wesselman, H., Der schamanische Weg in die Tiefe der Seele).

  

Einen kleinen Einblick für welche Themen ich schamanisch arbeite findest Du auf meiner Homepage:

https://www.doris-senata.at/home/verwendete-methoden-humanenergetik/schamanische-methoden

 

Alles Liebe und viel Kraft wünscht Dir

Deine Doris Sonemell Senata